Über mich

 

 

Ich nehme euch mit, auf eine kleine Reise meines Lebens.

indianer reise

Ich meine mit der Liebe zu den Tieren geboren worden zu sein.

Ein kleiner weisser Hunde-Spitz namens BERRY bewachte mich vom ersten Tag an zu Hause, so erzählten es mir meine Eltern. Bedenkenlos konnte ich im Kinderwagen, Berry lag unten drunter, draussen stehen. Aber da gab es die neugierige, ältere, wohl unbeliebte Nachbarin, die in den Kinderwagen blicken musste und beim Berry den Wach- und Schutzinstinkt weckte, so gab es zerissene Strumpfhosen. Man kann es heute nicht glauben, aber daraufhin mussten meine Eltern den Berry weggeben.

Mit vier Jahren fing ich an immer wieder nach ihm zu fragen, ich wollte ihn zurück haben, er war ja nur ein Jahr älter als ich. Irgendwie sind meine Eltern nicht darauf eingegangen, obwohl sie ihn auch so gern hatten, vielleicht war ihm auch etwas passiert, was sie mir nicht erzählen wollten. Aber immer und immer wieder muss ich an ihn denken und das heute noch,

er war für kurze Zeit mein ganz starker und stolzer Beschützer.

Mit sechs Jahren bekam ich meinen Wunschhund Pudel-Rüden mit schwarzen, glänzenden Locken ASCO. Und von da an begleiteten viele andere Tiere mein Leben u.a. Tauben, braune Hühner mit einem wunderschönen bunten Hahn, Enten, Hasen und da mein Vater mit allen züchtete, brauchte man mich nur bei den Tier-Kinderstuben zu suchen, diese Erlebnisse haben mich sehr geprägt. Nicht zu vergessen, war da noch unser zahmes, total intelligentes Schwein mit dem Namen EGON.

Ja und da gab es mal eine zerstachelte Hand meiner lieben Oma, die sie mir zeigte und nur meinte, das ich ihr hätte sagen können, das wir im Stall einen neuen Mitbewohner namens “Igel” haben, den ich zur Überwinterung in den Heusack der Hasen gelegt habe.

Meine eigene kleine Tierwelt hatte ich mit meinem Meerschweinchen NIKI, das bei den Hasen mit wohnte; mein Hamster, mein Aquarium und für alles habe ich selbst Verantwortung getragen; ja tragen müssen, das war Voraussetzung meiner Eltern.

Und endlich mit elf Jahren zog mein langersehnter erster Wellensittich BLACKY ein, stundenlang war ich nur mit ihm beschäftigt und aus einem kleinen Wilden wurde ein super zahmer Welli.

Zur damaligen Zeit hat mir leider keiner gesagt, das zwei Wellensittiche zusammen glücklicher sind und selbst bin ich nicht auf die Idee gekommen, noch einen dazu zu holen.

Eine wilde Katze fand es auch ganz toll bei uns auf dem kleinen Hof und machte es sich auf dem Heu-Boden (Stallung) sehr gemütlich, natürlich wurde auch sie von mir mit Futter verwöhnt.

Mit grossem Respekt hielt ich immer den Abstand von drei Meter ein. Ich bekam von ihr eine schöne Belohnung zu sehen; kleine, tapsige Babykatzen; die sich absolut nur in ihrer Nähe aufhielten. Mehrmals täglich kletterte ich die Leiter zum Heu-Boden hoch, um auch die Kleinen mit zu versorgen, ich war ja so fasziniert. Ein kleines Kätzchen fasste Vertrauen zu mir, ich durfte es endlich mit der Hand berühren, bis sie sich von mir streicheln liess und es entstand eine ganz innige Freundschaft, sie wurde meine ganz, sanfte, schmusige Hauskatze PURKI.

Jahre später, als ich vom Einkauf aus der Tür kam, miaute mich ein junger Kater an. Ich nahm mir Zeit für ihn zum Streicheln und meinte zu ihm, wenn er kein zu Hause hat, soll er mit mir kommen und so stolzierten wir beide nach Hause. Meiner Mutter stand ein Fragezeichen im Gesicht und mein Vater liess zu, das er bleiben durfte.

Mein BUDDY entwickelte sich zu einem grossen, kräftigen, stattlichen Kater. Gern lag er draussen vor dem Wohnzimmerfenster und keine Damenhand kam an meinem Chameur, ohne ihn zu streicheln, vorbei. Und jeder erzählte ihm, wie schön er sei; er verzauberte einfach mit seinem tiefen Schnurren.

Eine wunderschöne Schimmel-Stute ALMFART auf einem Gestüt meiner Heimat, war etwas ganz besonderes für mich. Sie war mein Voltigier- und Sylky-Pferd, auch die Vorher- und Nachher-Pflege sowie Fütterung gehörten für mich mit dazu. Sie war vier Jahre lang mein ganz grosser Traum, bis meine Schulzeit zu Ende ging.

Als ich dann mit 16 Jahren für siebeneinhalb Jahre ausflog, war ich für eine Zeit lang ohne Tiere.

Auch mein Pudel Asco kam in die Jahre und ging für immer von uns.

Und nach drei Jahren hatte ich das Gefühl, ein Hund für meine Eltern tut gut und ich wurde fündig. Mein Vater bekam sein tollstes Geburtstagsgeschenk von mir, ein kleinen, kugligen, braunen Cocker-Spaniel. SANTY, eine knutschige Welpi-Hündin, dessen Schlappohren länger waren, als ihre kleinen Beinchen, hat das Herz meines Papas sofort erobert, unser natürlich auch.

Als meine Ausbildungsjahre vorbei waren, ging ich in die nächste Zoohandlung und kaufte mir meinen Wellensittich, wieder ein BLACKY, mit allem Zubehör, für meine eigenen vier Wände. Von da an wusste ich, was mir so gefehlt hat und ich war wieder rundum glücklich mit dem kleinen Schmuser. Auf jeder Reise war er mit dabei.

Bis dato war ich jedes Wochenende auf Reisen und durfte viele, viele interessante Menschen kennenlernen.

Mein Leben wurde mit Familie erstmal „etwas“ ruhiger.

Auch unsere Kinder fingen, ab einem gewissen Alter, an sich Tiere zu wünschen, so fingen wir klein an, mit einem Aquarium.

Beide wünschten sich einen Wellensittich mit den schönen Namen aus Zeichentrickfilmen „JERRY“ und „JOJO“. Trauer war, als Jojo eines Tages durchs Fenster entflog.

Und dann kam die Frage auf nach einem Hund. Beide wollten einen Hund retten und ein schönes zu Hause schenken und unsere Mini-Aussie-Hündin COFFEE vom Tierschutz aus Griechenland wurde die Auserwählte. Unser schönstes Geschenk und meine grösste Lehrmeisterin.

Meine Coffee auf der Heide

Unsere

Coffee laechelt

Zwei süsse Mäuse FLOCKE und KRÜMEL hielten bei meinem jüngeren Sohn Einzug, mit der vollen Verantwortung für diese kleinen Lebewesen.

Ich war so verzaubert von meiner Aussie-Hündin Coffee, so das nach heissen Diskussionen mein Mini-Aussie-Rüde DAKOTA als Welpe zu uns kam. Coffee mit ihren neun Jahren erblühte voller Frische, dieser süsse Wirbelwind tat ihr so gut.

Coffee und Dakota

Coffee und Dakota auf der Heide

Unser Welli Jerry, der meinem älteren Sohn gehörte, wurde volle 15 Jahre alt. Eine gleichaltrige Partnerin war schwer zu finden und so bekam ich von einem Züchter meine junge „Glori“. Sie mochten sich, trotz des grossen Altersunterschiedes. Doch sein Alter hat ihn eingeholt und paar Wochen später flog unser Jerry ins Regenbogenland. Diese Einsamkeit tat meiner Glori gar nicht gut, sie klammerte regelrecht an mir. Kurzerhand fiel die Entscheidung, das sie einen Welli-Partner bekommt.

Und wie glücklich war meine Glori, als Welli-Hahn PICASSO aus seiner Transport-Box flog. Begeisterung, Faszination, Schweben auf Wolke 7 ; das alles war bei Glori zu spüren und sie hatte nur noch Kuller-Augen für ihn. Es war so schön diese Beiden so voller Glückseeligkeit zu erleben.

Der Anfang von einem wunderschönen Hobby nahm seinen Lauf, wie ihr unter „Meine Wellis“ – meine 10 Wellensittichstrolche- sehen könnt.

Zwei zuckersüsse Flieger gehören auch noch mit dazu, meine beiden Nymphensittiche ADONIS und PENELOPE, sie sind nach den ersten vier Welli-Strolchen eingezogen. Diese Beiden sind köstlich und so grossartig, liebenswerte Wesen.

Adonis auf dem Kaefig

Adonis der Neugierige

Adonis im Futter

Adonis auf dem Schrank

Adonis liebt seine Wellensittichstrolche und sein Welli-Strolch-Liebling ist Sunshine. Für Penelope gibt es nichts Schöneres, als bei Frauchen auf der Schulter zu sitzen und zu Schmusen – mein süsser Klebestreifen -.

Penelope Portrait

Afmerksame Penelope

Ein weiterer kleiner Racker zählt auch noch zu unserer Familie.

Nachdem meine überalles geliebte Coffee am 09.06.2014 plötzlich und so unerwartet mit 11 ¾ ins Regenbogenland ging, war es so unfassbar und still. Mein Dakota, der an ihrer Seite gross wurde, hat sehr unter ihrem Verlust gelitten, ganz zu schweigen von Frauchen. Etwas ganz Besonderes, Einzigartiges ist von mir gegangen, ja das war meine Mini-Aussie-Hündin Coffee. Tief in meinem Herzen hat Coffee ihren Platz weiter.

Es fiel mir schwer, ich konnte keine Hündin nehmen. Drei Anläufe nahm ich bei der gleichen Züchterin, entschied mich telefonisch nach einem Rüden zu schauen. Dann geschah etwas, womit ich nicht gerechnet habe. Als mein grosser Sohn und ich bei der Züchterin zu Besuch waren, kamen alle Welpis zu uns in den Garten gelaufen und zu guter Letzt schaute ein ganz kleiner, verschlafener Welpe durch die Tür, sah mich und rennend zu mir, sprang er auf meinen Schoss, legte seine Pfötchen um meinen Hals und schleckte mein Gesicht, als sagte er:“ Wir gehören zusammen“.

Sekundenschnell hat Mini-Aussie-Welpe NIKAN mein Herz erobert.

Baby Nikan

Jungwelpe Nikan

Unser Dakota hat seinen neuen Freund Nikan sehr glücklich aufgenommen. Diese Beiden sind unzertrennlich; eine tiefe, innige Freundschaft verbindet sie ganz stark.

Dakota im Schnee

Nikan im Schnee

Dakota und Nikan im Schneesturm

Ihre grösste Leidenschaft ist, die Wellensittichstrolche und Nymphis, zu beschützen, als Hütehunde haben sie damit eine schöne Aufgabe zu Hause.

Nikan und Penelope

Bei fünfzehn Fliegern fangen Dakota und Nikan manchmal an Schafe zu zählen und schlafen ein.

Nikan schlaeft

Um jedes einzelne Tier habe ich gekämpft, bei meiner kleinen Familie oder beim Züchter; um so wertvoller sind sie mir.

Meine ganze Tierschar ist zu einem ganz grossen Teil meines Lebens geworden.

Nicht zu Letzt durch wunderbare Erfahrungen in meiner Kindeheit, dafür Danke ich meinen Eltern und meiner lieben Oma sehr.

Und mein ganz besonderer Dank von Herzen geht an meine kleine, liebe Familie.

Kurz noch zum Beruflichen.

Vorweg möchte ich sagen, immer wenn es am Schönsten war, bin ich weitergegangen, mit wunderbaren Erfahrungen und Erinnerungen.

Ich startete als Diplom Agrarpädagogin an einer landwirtschaftlichen Berufsschule, nebenbei zur Abwechslung als Kellnerin gejobt; mit Weiterbildung zur EDV-Anwendungstrainerin arbeitete ich in der Erwachsenenbildung; nach der Geburt meiner beiden Kinder im Büro für EDV-Marketing, für diese Zeit gut, aber das Leben ist mir zu ruhig gewesen; wieder zurück in den pädagogischen Bereich an eine Förderschule, nebenbei absolvierte ich ein dreijähriges Fernstudium mit Abschluss zur Ernährungsberaterin zert..

In unserer heutigen Zeit wird die Frage nach der richtigen, gesunden Ernährung für unser Leben immer wichtiger; ich bin Ernährungs- und Lebensberaterin aus Berufung.

Auch Umwege gehören im Leben mit dazu.

Der Mensch steht bei mir im Mittelpunkt, als Heilerin LEBEN und SEIN (S.S.) in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise. Das kann man nicht erlernen, es wurde mir in die Wiege gelegt.

herz baum

Ich bin der Natur, den Menschen und Tieren verbunden.

Die wahre bedingungslose Liebe schenken uns die Tiere. Tiere sind Geschenke Gottes und sie begleiten uns ein Stück ihres kurzen Lebens, um uns wertvolle Dinge zu lehren.

Eros der Beobachter

Ein liebes Dankeschön, das ihr meine Zeilen bis zum Ende gelesen habt.

Wellis und Nyphis auf dem Käfig

4 Wellis auf der Schaukel

Lettifee, Eros und Adonis auf der Schaukel

So bunt kann Leben mit Tieren sein.

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit, geniesst jeden Augenblick. Sylvia

Dakota, Nikan und Ich (Frauchen)

Juni 2015 

Zur Erinnerung an meine verstorbene Aussie-Hündin Coffee am 09.06.2014. Ihre Urne behütet der Engel.  Meine so sehr von mir geliebte Coffee ist so fern, jedoch gefühlt, mir immer ganz nah.

IMG_5479

14.06.2015 Ein sonnenscheinreicher Sonntag im Garten, Dakota und Nikan lieben es.

IMG_5454

IMG_5465           IMG_5471

IMG_5477

Meine Tiere und ich verstehen einander; mit Worten, Mimik, Gestik und einfach nur mit Emotionen. Ich danke für diese, meine, wunderbare Lebenserfahrung und diese Gabe.(Sylvia Seichter)

„Jedem Tier gebührt ein Leben in Würde.

Wir müssen dafür die Vorraussetzungen schaffen.“   ( 1181-1226 Franz von Assisi)

IMG_6822     IMG_6824    IMG_6825

IMG_6835

„Solange Menschen nicht denken das Tiere fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.“ (indianisches  Sprichwort)

IMG_6842

„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“  (Unbekannter Apachenkrieger)

IMG_6854    IMG_6855   IMG_6857

IMG_6852           IMG_6807

„WER SEIN ZIEL KENNT, FINDET DEN WEG.“  (Laotse)

 

01.Dezember 2015

An diesem Tag riss eine starke Windböe das Fensterschutznetz zur Seite und mein Nymphensittich Penelope war gerade im Flug und ab durch die Fenstermitte, so schnell konnte ich gar nicht reagieren.

Eine grosse Suche nach ihr begann, auch über Facebook.

Am 03.12.2015 wurde Penelope gefunden, aber die Finderin hinterliess nur ihren Namen in FB. so ging die Suche nach ihr weiter.

Am 06.12.2015 meldete sich abends dann endlich der Finder, mit den Worten:“ Mein gesuchter Nymphi ist nachmittags bei ihm eingeschlafen.“ So blieb mir nur noch, meine für immer eingeschlafene Penelope nach Hause zu holen. Es war sehr schmerzvoll für mich.

IMG_5600                     IMG_5621

IMG_5623  „Engelchen machen, Liebesbeweis

 

IMG_5624   Adonis sagt:“Goodbye“

IMG_6822              IMG_6826

Dich, meine süsse PENELOPE, trage ich fest in meinem HERZEN.

 

Um Adonis nicht zu sehr in tiefe Trauer verfallen zu lassen, zog eine Woche später sein neuer Freund namens LUSIO ein. Und sie verstehn sich gut, das war mir so wichtig.

IMG_7207                   IMG_7206

IMG_7202                  IMG_7201

IMG_7199          IMG_7198

 

24.DEZEMBER 2015  

Ein ganz besonderer Tag. (A special day for me)

IMG_7390

 

  AVE MARIA  

IMG_7410

IMG_7401

 

IMG_7272

IMG_7286

 

IMG_7280

IMG_7293   IMG_7294

 

PROSIT NEUES JAHR 2016

Frieden, Glück, Freude und Zufriedenheit

IMG_7378

„Vergangenheit ist Geschichte,

Zukunft ist ein Geheimnis,

aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.“ (Unbekannt)

 

01.Februar 2016  Das 1-jährige JUBILÄUM meiner WELLENSITTICHSTROLCHE-Hompage (Dankeschön ist in den NEWs am 01.02.2016 nachzulesen)

 

IMG_8457

 

 

 

 

 

 

 

IMG_8464  IMG_8514  IMG_8515

IMG_8508            IMG_8507

IMG_8456                     IMG_8449

IMG_8447

IMG_8429  IMG_8423

IMG_8982                  IMG_8981

IMG_8976           IMG_8980

 

06.03.2016  Meine süssen „GROSSEN“ Flieger

IMG_9133 ADONIS, ein Schmuse-Geniesser

IMG_9131 LUSIO, ein total goldiger Charakter

 

Und ein süsses Knöpfchen zog am Wochenende aus einer Voliere bei uns ein. „Liebe auf den ersten Blick“. Dieser kleine Schatz ist dabei, das ich mich ihm langsam nähern kann; in der Welli- und Nymphi-Schar verhält er sich schon sehr entspannt. Sein Name TUDARI.

IMG_9126

IMG_9129        IMG_9139   IMG_9140

 

Heute hat Adonis allen sein Lied „Hänschen klein …“ vorgepfiffen und mein Lusio bemühte sich nachzupfeifen, da habe ich gestaunt.

Völlig entspannt Dakota und Nikan, sie lieben es, einfach bei den Welli-Strolchen und Nymphis dabei zu sein.

IMG_9124          IMG_9122

12.03.2016

IMG_9154 LUSIO               IMG_9165 TUDARI

IMG_9164 Adonis    IMG_9156

„Alles was ich brauche, ist in der Tiefe meines Herzens zu finden.“ (Unbekannt)

Liebe Grüsse, Sylvia